Alain Menu im Hyundai i30 N TCR

 

 

 

  • Tourenwagen Champions Menu und Tarquini fahren 2 Rennen
  • Realtests für letzte Feinabstimmungen vor Serienproduktion
  • 8. Oktober Zhejiang Circuit/China und 26. November in Yas Marina Circuit/Abu Dhabi

 

Der erfolgreiche Schweizer Tourenwagen-Rennfahrer Alain Menu kehrt in den aktiven Rennsport zurück. Der Genfer fährt die beiden letzten Rennen der diesjährigen TCR International Series in China und Abu Dhabi mit dem neuen Hyundai i30 N TCR. Das italienische BRC Racing Team setzt mit Gabriele Tarquini und Alain Menu auf zwei erfahrene Piloten, um reale Rennerfahrungen in die ersten Kundenfahrzeuge der Saison 2018 einfliessen zu lassen.

Hyundai steht kurz vor der Produktion der ersten Kundenfahrzeuge, die für den Einsatz in nationalen und internationalen Tourenwagen-Meisterschaften nach dem Reglement der immer populären TCR (Touring Car Racing) ausgelegt sind. Auf der Basis des 5-türigen All-New Hyundai i30 und der daraus abgeleiteten Sport-Version i30 N entwickelte Hyundai ein Rennfahrzeug, das die Performance des Strassenfahrzeugs auf die Rennstrecke bringt. Das Rennfahrzeug, der i30 N TCR, wird ab der Saison 2018 für Kunden-Teams verfügbar sein.

Zuvor aber prüft der Entwicklungs- und Racing-Partner von Hyundai Motorsport, das italienische BRC Racing Team, zwei Fahrzeuge im echten Renneinsatz. Mit dem Italiener Gabriele Tarquini und dem Schweizer Alain Menu setzt das BRC Racing Team während den beiden letzten Rennen der TCR International Series auf zwei Cracks, die jahrzehntelange Erfahrungen im Tourenwagen-Rennsport mitbringen. Mehr noch: Beide Fahrer qualifizieren sich durch eine Laufbahn, die sie in die höchste Liga des internationalen Tourenwagen-Rennsports führte.

Gabriele Tarquini bringt unter anderem einen Europa- und einen Weltmeistertitel im Tourenwagenrennsport mit. Der Genfer Alain Menu wiederum holte sich in der hart umkämpften Britischen Tourenwagenmeisterschaft in 9 Jahren nicht weniger als 36 Siege und zwei Meistertitel. Danach fuhr er während sieben Jahren ohne Unterbruch in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft FIA WTCC, die er fünf Mal in den Top Ten abschloss und 2012 mit dem zweiten Platz in der Fahrerwertung krönte.

Hyundai i30 N TCR
Hyundai Motorsport baute den i30 N TCR auf der Basis des 2015 eingeführten TCR-Reglements. Dieses bildet die Grundlage für eine wachsende Zahl an nationalen und internationalen Meisterschaften. Der Hyundai i30 N TCR steht für den Einsatz an diesem Rennen im Angebot. Mit dem i30 N TCR rundet Hyundai das wachsende Angebot an High-Performance-Modellen ab, die unter dem Label «N» auf den Markt kommen werden. Das Rennfahrzeug unterstreicht die Fähigkeit von Hyundai, Hochleistungs-Fahrzeuge für die Strasse und die Rennstrecke zu entwickeln und zu bauen. Gemäss TCR-Reglement verfügt der i30 N TCR über einen 2,0 Liter Turbomotor mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe, das über Paddles am Lenkrad geschaltet wird. Der Treibstoff-Tank fasst 100 Liter und verfügt über ein spezifisches, renntaugliches Füllsystem, was den Einsatz in Sprint- und Langstreckenrennen ermöglicht.

 

Erste Erfahrungen im Renneinsatz
Das erste von Hyundai Motorsport umgesetzte Projekt sorgte bereits beim Start an der deutschen ADAC TCR-Meisterschaft für Aufmerksamkeit. Mit dem Renneinsatz am kommenden 8. Oktober in China (Zhejiang Circuit) und am 26. November in Abu Dhabi (Yas Marina Circuit) folgt die nächste Stufe der Entwicklung, bevor die Produktion für die Kunden-Teams beginnt.

 


«Mit dem ersten Fahrzeug, das Hyundai Motorsport spezifisch für den Rundstrecken-Rennsport entwickelte, stellen wir uns einer echten Herausforderung. Ein erster grosser Schritt ist getan. Der Hyundai i30 N TCR erfüllt unsere Erwartungen an ein Rennfahrzeug, das im Rahmen des TCR-Reglements einsetzbar ist. Nach der Entwicklung ist aber immer auch vor der Entwicklung. Jetzt folgen die Härtetests und die Weiterentwicklung im Renneinsatz. Dabei wagen wir uns auf das internationale Parkett. Mit den beiden letzten Rennen der diesjährigen TCR International Series wollen wir den Privat-Teams und den privaten Tourenwagen-Fahrern zeigen, wie weit die Performance im Rennen umsetzbar ist.»
Michel Nandan, Teamchef Hyundai Motorsport


 

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