Brandenburgs Eisenbahnen sollen mit Wasserstoff aus Windenergie fahren

 

 

 

  • Züge mit Brennstoffzellenantrieb
  • Lokal produzierter Strom aus Windenergie
  • Teil der CO2-Emissionsminderung im Mobilitätsbereich

 

Geht es nach der Vision der Projektpartner rund um die Barnimer Energiegesellschaft sollen die Eisenbahnen in Brandenburg nur noch mit regional erzeugtem Wasserstoff aus Windenergie betreiben werden. Die Züge des Typs Alstom Coradia iLint, ausgestattet mit einem Brennstoffzellenantrieb, wären in der Lage, einen komplett emissionsfreien Personenverkehr sicherzustellen.

Der Treibstoff für die neuen Züge würde durch eine Erweiterung des Hybridkraftwerks von Enertrag bereitgestellt werden. Dabei handelt es sich um grünen Wasserstoff aus uckermärkischer Windenergie. Die Vision eines komplett CO2-freien Schienenverkehrs rückt damit näher.

Das Gesamtinvestitionsvolumen der innovativen Projektidee beträgt ca. 35 Mio. EUR. Voraussetzung für die Realisierung ist eine Projektförderung aus Bundes- und Landesmitteln. Grosse Unterstützung erhält dieses infrastrukturelle Kooperationsprojekt durch die Landkreise Uckermark und Barnim. Gleichzeitig würde mit diesem Projekt die Zielsetzung des Landes Brandenburg hinsichtlich einer CO2-Emissionsminderung im Mobilitätsbereich unterstützt und ein Beispiel für andere Landkreise gegeben.

 

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