Gurnigel Bergrennen 2018: 10 Best of Show

 

Auf der abgesperrten Gurnigel-Bergstrasse wird jeweils anfangs September das Bergrennen durchgeführt. Gleich nach dem Start kommt ein relativ steiler Aufstieg gefolgt von Waldpassagen und vielen Links- und Rechtskurven. Eben alles was ein spannendes und spektakuläres Rennen ausmacht. Und genau die langsam abtrocknenden Waldpassagen sind sowohl Herausforderung wie auch Spielverderber.

An beiden Morgen bleib zu den ersten Läufen noch Restfeuchtigkeit auf der Strasse, was bei Fahrern volles Können abverlangte und bei den Zuschauern für Unterhaltung oder Staunen führte. Manchmal reichte es nicht mehr und das Autoblech kam mit dem Leitplankenblech in Berührung. Am Sonntag trocknete es schneller ab. Um 10:30 verkündete der Speaker den neuen Rekord von 1:39:81 gefahren durch Eric Berguerand. Bravo!

Das Team von mobil360 war dabei und hat die 10 Tops der Veranstaltung zusammengestellt.

 

 

1) Lokalhelden

Zum Rahmenprogramm des Gurnigels zählen die Rennen der Regionalkategorien. 2 Trainings und 2 Rennen alles am Samstag durchgeführt und erledigt. Die Region beherbergt mancher Rennfahrer so auch Beat Betschen aus Spiez, der sich neben vieler anderer beruflichen und privaten Verpflichtungen, das Gurnigelrennen nicht entgehen lassen will und dieses Jahr Topzeiten fuhr und erster seine Gruppenwertung wurde.

 

2 ) Postauto und Rennen

Nicht schlecht gestaunt haben wir als jeweils die Durchfahrt der regulären Postautokurse organisiert wurden. Nicht ganz fahrplanmässig aber die Kurse fuhren. Eine Postautofahrt in dieser Rennkulisse hat enorm Charme.

 

3 ) Pneu vorwärmen verboten

Ein Anzeichen, dass auf höchstem Motorsportniveau gefahren wird. Und ehrlich gesagt mit den teils langen Wartezeiten, dem Vorfahren von Warteraum zu Warteraum und dem vielen Schmutz auf der Strasse, wäre die Wirkung des Vorheizens nur von kurzer Dauer.

 

4) Wildes Training verboten

Klar doch, Training ja, aber nicht wild. Das Schild steht am Waldrand, sollte also eher heissen: „Jungs und Mädels, bleibt doch auf der Strecke“.

 

5) NOS

Neben den Verboten taucht NOS auf. Lachgas? Als Zusatz für mehr Power? Oder ein Sponsor? Nein, einfach die originelle Abkürzung des Rennfahrers Roger Noser mit seinem heissen formelfreien VW Polo 1.4 RNP (Roger Noser Production).

 

6) Böse Bikes

Wenn schon alles verboten und reglementiert ist, entsteht das Bedürfnis auszubrechen. Etwa mit den böses Bikes?

 

7) Porsche und Honda Monkey

Krasser könnte der Unterschied nicht ausfallen der starke Porsche und die flinke kleine Honda Monkey.

 

8) Exoten Rennwagen

Schon im Vorfeld haben wir uns über die zahlreichen exotischen Rennwagen im Starterfeld gefreut: Lada 2101, Trabant 1300s, Simca Rallye II, Mercedes 190 DTN, Nissan Primera STCC.

 

9) Bonsai Rennwagen

In welcher Klasse fährt dieser Rennwagen: XS-Junior, Open, Wildcard? Das von den Abmessungen her gedownsizete Auto gehörte zum Werbecorso zwischen den Rennläufen und sorgte für immens viel Aufmerksamkeit.

 

10) Uhuereschnau

Die Zeit war wohl so schnell, dass die Anzeige nicht mithalten konnte.

 

Die Bergrennmeisterschaft entscheidet sich am letzten Lauf vom 15./16. September in Les Paccots.

 

Weitere Informationen:
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